THEMEN

AKTUELLES THEMA

LEXIKON

HÄUFIGE FRAGEN

LINKS


Themen > Stammzellen > Adulte Stammzellen > Definition

Dienstag, 21. November 2017

 

Thema des Monats

Seit 2009 bietet DieStammzelle in der Rubrik "Aktuelles Thema" einen fundierten Überblick über einen genau definierten Teilbereich zum Thema Regenerative Medizin und Stammzellforschung, welcher durch umfangreiche Hintergrund-Informationen sowie Experteninterviews abgerundet wird.

Wir freuen uns über weitere Themenvorschläge und Anregungen.

 

Aktuelles Thema: Die BioRegion STERN.

DieStammzelle im Interview mit Dr. Eichenberg.

In der Region zwischen Stuttgart, Tübingen und Neckaralb entsteht ein Anwenderzentrum für Regenerative Medizin mit dem Ziel, therapeutische Konzepte mit adulten Stammzellen in die Breite der Gesundheitsversorgung zu integrieren. Eine der Besonderheiten ist, dass hier über mehrere Standorte verteilt Partner aus der Forschung, der Industrie und der Gesundheitsbranche an einem Strang ziehen. Dr. Klaus Eichenberg ist Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, die im Auftrag der rund 30 Partner das Gesamtprojekt koordiniert.

+ lesen

 

2010 WORAUF MAN BAUEN KANN. Stammzellen: Solide Forschung - Hoffnung auf Heilung. Zum 8.Herbstforum der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin.

Stammzellen – ein Wort, das dem mündigen Bürger heute locker von den Lippen geht. Man hat in den letzten Jahren viel von ihnen gehört und gelesen. In den letzten Wochen waren die Schlagzeilen zum Thema Stammzellen allerdings verwirrend: So konnte man Ende Oktober lesen, in den USA sei ein Mann von seiner Querschnittslähmung "geheilt" worden. Für jeden, der die große Versprechung noch im Ohr hatte, war denn auch der Kontrast zu einer anderen Meldung erstaunlich, die schon wenige Tage später erschien – und die ihrerseits leider völlig der Wahrheit entspricht: "Kind stirbt nach Stammzelltherapie". Hoffnung auf Heilung und schwerste Rückschläge wechseln sich in der öffentlichen Wahrnehmung ab: Ein Wechselbad der Gefühle. Wo stehen wir aber wirklich in Sachen Stammzelltherapie? Wie weit sind wir schon? Und wohin wird die Reise gehen? Das waren die kniffligen Fragen, denen sich die GRM in ihrem diesjährigen Herbstforum am 12. November 2010 in Berlin stellte.

 

2010 Tissue Processing – Von der Gewebespende zum Gewebetransplantat

Humanes Spendegewebe, wie Augenhornhäute, Herzklappen oder Blutgefäße, haben große Bedeutung für die Regenerative Medizin. Tausende Patienten sind Jahr für Jahr auf die Transplantation humaner Gewebe angewiesen.

Die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) sieht ihre Hauptaufgabe in der Versorgung der Bevölkerung mit sicheren und qualitativ hochwertigen Gewebetransplantaten aus der Gewebespende. Ein entscheidender Aspekt zur Sicherstellung der Qualität und der Einsatzmöglichkeit der Gewebe ist der Prozess der Aufbereitung des Gewebes zum Transplantat, die sogenannte Gewebeprozessierung.

Martin Börgel, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) im Gespräch mit "Die Stammzelle".

+ lesen

 

2010 So können Zelltherapien sicherer werden

Therapien mit körpereigenen Stammzellen können nur sicherer werden, wenn man mehr darüber weiß, wie sich diese Zellen entwickeln.

Davon ist Prof. Wolfgang Wagner, Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Stammzellbiologie und Cellular Engineering der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, überzeugt. Er stellt diese Zellen deshalb gemeinsam mit seinem Team auf den Prüfstand. Dabei hat sich im Labor unter anderem herausgestellt: Die Stammzellen junger Spender verhalten sich anders als diejenigen älterer Spender. Ein Interview mit Prof. Wagner über die Bedeutung reiner Zellkulturen, über Transplantationen und über Zellen, die in die Jahre kommen.

+ lesen

 

2010 Unversehrte Haut dank neu gezüchteter Zellen

Die Haut umgibt uns als schützender Mantel, sie ist aber auch ein Stoffwechsel- und Regulationsorgan. Um den Körper richtig versorgen zu können, muss sie unversehrt sein – das wird nicht nur bei schweren Verbrennungen mit großflächigem Hautverlust, sondern auch schon bei kleinen Wunden deutlich.

Wie die Haut mithilfe von Stammzellen und Tissue Engineering möglichst naturnah wiederhergestellt werden kann, erklärt Univ.- Prof. Dr. med. Hans-Oliver Rennekampff, Bereichsleiter des Schwerbrandverletztenzentrums der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover im Gespräch mit "Die Stammzelle".                  

+ lesen

 

2010 Wie ein Embryo entsteht, das bestimmen viele Zufälle

Wissenschaftler rätseln schon lange, wie sich ein Embryo in seinem ganz frühen Stadium entwickelt –  und auf welche Weise dabei embryonale Stammzellen entstehen. Mehr Licht ins Dunkel bringen nun die Ergebnisse einer Gruppe Forscher um den Japaner Takashi Hiiragi. Der 42-jährige Zellbiologe aus Osaka hat zusammen mit seinem Team am Max-Planck-Institut Münster wichtige Erkenntnisse über die einzelnen Schritte gewonnen. Dabei werden die Wissenschaftler über fünf Jahre durch das Kompetenzwerk Stammzellforschung Nordrhein-Westfalen mit 1,25 Millionen Euro gefördert. Im Gespräch mit "Die Stammzelle" erklärt Takashi Hiiragi, wie er und sein Team die Entwicklung von Embryos beobachten konnten und welche Schlüsse sich daraus ergeben.

+ lesen

 

2010 Hoffnung auf Tissue Engineering: Frische Zellen für verschleißende Bandscheiben

Bandscheibenerkrankungen und -vorfälle sind nicht nur schmerzhaft, sondern schränken in der Regel anschließend auch die Beweglichkeit ein. Jeder 60. Versicherte in Deutschland wird aufgrund von Bandscheibenleiden sogar zeitweise oder dauerhaft arbeitsunfähig. Diese Patienten so zu behandeln, dass sie möglichst schmerzfrei und beweglich werden, ist Prof. Dr. med. Hans-Jörg Meisel, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie der Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost in Halle/Saale ein wichtiges Anliegen. Daher ist er maßgeblich an der Entwicklung eines neuen Therapieverfahrens beteiligt, bei dem die Bandscheibe mithilfe von körpereigenem Gewebe regeneriert werden kann. Im Interview mit "Die Stammzelle" stellt Prof. Dr. Meisel diese zukunftsweisende Methode des Tissue Engineerings vor und erläutert, für wen sie infrage kommt. 

+ lesen

 

2010 Mit Stammzellen gegen Arthrose, Osteoporose und Sehnendegeneration

Ein Interview mit Prof. Dr. med. Matthias Schieker, seit Anfang Februar neuer Professor für Regenerative Medizin an der Chirurgischen Klinik Innenstadt der Universität München.

Die Möglichkeiten, adulte Vorläuferzellen des Bindegewebes, so genannte mesenchymale Stammzellen, bei der Behandlung von altersbedingten Erkrankungen der Knochen, Knorpel und Sehnen einzusetzen, beschäftigen Prof. Dr. med. Matthias Schieker in besonderem Maße. Das Spezialgebiet des neuen Professors der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, ist die Untersuchung regenerativer und degenerativer Prozesse des muskuloskelettalen Systems. Damit sind alle Teile, die zum Stütz- und Bewegungsapparat des Körpers gehören, gemeint – also Muskeln, Bänder, Gelenke und Knochen. Durch die Berufung Schiekers an die LMU wird das junge Feld der Regenerativen Medizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung gestärkt.

Im Interview mit "Die Stammzelle" nimmt Professor Schieker Stellung zum aktuellen Stand seiner Forschung und zu künftigen Entwicklungen im Bereich der zellbasierten Regeneration bei Erkrankungen wie Arthrose, Osteoporose oder Sehnenverschleiß.

+ lesen

 

2010 Nabelschnurblut – große Hoffnung für zukünftige Therapien. Exclusiv-Interview mit Prof. Joanne Kurtzberg

Im Exklusivinterview mit "Die Stammzelle" berichtet Prof. Kurtzberg, weltweit eine der renommiertesten Expertinnen für Nabelschnurblut-Transplantationen, vom aktuellen Stand ihrer Forschung und künftigen Entwicklungen. So sieht sie sich etwa gemeinsam mit ihrem Team bereits jetzt in der Lage, erbliche Stoffwechselerkrankungen bei Kindern bis zu 85 Prozent mit Hilfe von Präparaten aus Nabelschnurblut zu heilen. Auch bei frühkindlichen Hirnschäden zeigen sich Erfolge in der Therapie mit Nabelschnurblutzellen, die jetzt durch eine Studie nachgewiesen werden sollen.

+ lesen

 

2009 Auf dem Weg zu einer natürlichen
Reprogrammierung im Körper

Wie kann der "molekulare Jungbrunnen für Zellen", sprich die Zurückverwandlung von normalen Leber-, Haut- oder Nervenzellen in Stammzellen, mit so harmlosen Zutaten wirken, dass die erneuerten Stammzellen auf Dauer gesund bleiben? Mit dieser Frage beschäftigen sich Dr. Frank Edenhofer und sein Team am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie in Bonn.

Ihre Vision: Im Körper von Patienten soll eine Art natürlicher Reprogrammierung angeregt werden können. Dadurch wäre es möglich, dass sich der Körper regeneriert, indem er selbst die benötigten neuen Zellen zur "Reparatur" des geschädigten Herz- oder Nervengewebes bildet.

Im Interview mit "Die Stammzelle" erläutert Dr. Edenhofer, wie bahnbrechend die Entdeckung reprogrammierter Zellen ist, wie sie therapeutisch genutzt werden kann und welche Strategien helfen können, Hindernisse auf dem Weg dorthin zu überwinden.

+ lesen

 

2009 Stammzellen - Die Zukunft der Medizin.
5 Fragen an Prof. Dr. Frank Emmrich

Im Oktober 2009 fand in Leipzig eine der größten deutschen Konferenzen im Bereich der Regenerativen Medizin in Leipzig statt. Kongresspräsident Prof. Dr. Frank Emmrich ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie und Direktor des Translationszentrums für Regenerative Medizin der Universität Leipzig.

Mit dem Kongress wollten die Veranstalter gemeinsam mit den Initiativen RMIG (Regenerative Medicine Initiative Germany), REGENERATE und der GRM (Gesellschaft für Regenerative Medizin) sowie zehn weiteren Fachgesellschaften die Sichtbarkeit der deutschen Forschungslandschaft erhöhen und den internationalen Dialog zu diesem Thema fördern.

1100 Teilnehmer aus 37 Nationen folgten diesem Angebot und tauschten sich unter anderem über neue Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich der Stammzellforschung aus. Dabei wurde sowohl über Technologien zur Gewinnung und Herstellung von Stammzellen als auch über zukünftige medizinische Anwendungen diskutiert.

Neben dem fachlichen Austausch war es den Organisatoren ein Anliegen, Fragen der allgemeinen Öffentlichkeit zum Thema Regenerative Medizin zu beantworten. Dafür wurden 5 Fragen ausgewählt, welche am Abend mit den anwesenden internationalen Experten in lockerer Atmosphäre erörtert wurden. Professor Emmrich berichtet uns über die Ergebnisse dieser Debatte.

+ lesen

 

2009 Stammzelltherapie bei Herzkranken

Wissenschaftler arbeiten intensiv an Stammzelltherapien für Krankheiten wie dem Herzinfarkt, weil Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems nach wie vor die Todesursache Nummer 1 sind. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag im Jahr 2008 bei über 43 Prozent aller Verstorbenen in Deutschland eine solche Erkrankung vor. An einem Herzinfarkt verstarben in diesem Zeitraum 62.670 Personen, davon 54 Prozent Männer und 46 Prozent Frauen.

Im Thema des Monats gibt Professor Dr. Gustav Steinhoff, Rostock, einen Überblick über den derzeitigen Stand der Stammzelltherapie. 2001 hat der Herzchirurg weltweit zum ersten Mal einem Patienten bei einer Herzoperation Stammzellen implantiert. Steinhoff ist davon überzeugt, dass die Methode langfristig Heilungschancen eröffnet.

+ lesen

 

2009 Der neueste Stand der Forschung: Wie weit ist die Zellersatztherapie bei neurodegenerativen Erkrankungen?

Professor Dr. med. Guido Nikkhah, Ärztlicher Direktor, Abteilung Stereotaktische Neurochirurgie, Neurozentrum Universitätsklinikum Freiburg, berichtet in einem Interview über die Versuche, durch Zelltransplantationen bisher unheilbare Nervenkrankheiten zukünftig besser behandeln zu können als es bisher möglich ist.

+ lesen

 

2009 Neues Verfahren: Wie aus körpereigenem Gewebe ein Luftröhren-Transplantat wird.

In den Medien wurde kürzlich über die erfolgreiche Transplantation eines Luftröhrengewebes berichtet. Zeitgleich erschien ein wissenschaftlicher Artikel in dem international renommierten Fachmagazin „Transplantation“. Der Chirurg Dr. Thorsten Walles erklärt in einem Interview das Verfahren.

+ lesen

 

2009 Stammzelltherapien: Was Patienten wissen müssen.

Die für Patienten ausgerichtete Broschüre "Stammzell-Therapien – was müssen Patienten wissen", die ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung steht, basiert auf dem aktuellen Mangel national und international einheitlicher Richtlinien zur Anwendung von stammzellbasierten Produkten und Stammzelltherapien. Initiatoren dieser Broschüre sind das Stammzellnetzwerk NRW in Kooperation mit der internationalen Gesellschaft für Stammzellforschung (ISSCR).

Patientenhandbuch über externen Link herunterladen:

Patientenhandbuch (PDF)

 

 

QUICKLINKS