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Sonntag, 18. November 2018

 

Embryonale Stammzellen

Embryonale Stammzellen bilden im Mutterleib den menschlichen Embryo aus. Diese Zellen sind in den allerersten Teilungsstadien totipotent. Werden sie aus der Blastozyste (Blasenkeim) gewonnen, die wenige Tage nach der Befruchtung aus der sich teilenden Eizelle entsteht, sind sie nur noch pluripotent. In diesem Stadium können sich embryonale Stammzellen zwar theoretisch noch in alle der rund 220 Zellarten des menschlichen Körpers entwickeln, jedoch keinen eigenen Organismus mehr bilden.

Überführte embryonale Stammzellen, die teilweise zu Forschungszwecken genutzt werden, befinden sich ebenfalls bereits im pluripotenten Stadium, aus ihnen kann also auch kein eigener Organismus mehr entstehen.

In Deutschland ist die Arbeit mit embryonalen Stammzellen streng reglementiert. Bei ihrem Einsatz besteht eine hohe Gefahr der Entartung, die zur Bildung aggressiver Terratome (Krebstumoren) führen kann.

Bis heute gibt es keine klinisch etablierte medizinische Anwendung, die auf embryonale Stammzellen zurückgreift.

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