21.04.2009 | Kategorie: Regenerative Medizin

Deutsche Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V. startet erstes deutschsprachiges Onlineportal zum Thema Regenerative Medizin und Stammzellen

Frankfurt, 21. April 2009: Das erste Infoportal zum Thema Stammzellen ist ab heute online. Unter www.diestammzelle.de können potenzielle Patienten, wissenschaftlich Interessierte, Fachleute und Journalisten künftig umfassende Informationen zu den Themen Regenerative Medizin, Stammzellen, aktuellen und bereits zugelassenen Therapien abrufen und sich darüber austauschen. Initiiert und betreut wird das Portal von der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V., GRM.

"Wir möchten mit dem Infoportal www.diestammzelle.de dazu beitragen, das Thema Stammzellen und das Potenzial von Stammzellen für die Medizin in die breite Öffentlichkeit zu tragen", sagt Ulrike Schwemmer, Vorsitzende der GRM. "Uns geht es darum, die Öffentlichkeit und insbesondere auch Patienten, die von bereits zugelassen Stammzelltherapien profitieren könnten, aufzuklären und mit Missverständnissen oder Vorurteilen aufzuräumen." Dabei wird die GRM von einem wissenschaftlichen Beraterstab aus Grundlagenforschung, Klinik und Wirtschaft aktiv unterstützt. Die GRM schließt hiermit eine vorhandene Lücke.

"Viele Menschen denken bei Stammzellen sofort an die breit diskutierten und nicht unumstrittenen embryonalen Stammzellen", sagt Prof. Dr. Konrad Kohler, Koordinator des Zentrums für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin der Universität Tübingen, Vorstand und wissenschaftlicher Beirat der GRM. "Dabei wird häufig außer Acht gelassen, dass es eine Reihe alternativer Stammzellquellen gibt, in deren Erforschung deutsche Wissenschaftler und Kliniker zu den führenden dieser Welt gehören."

Einer der Schwerpunkte des Infoportals ist daher die Erläuterung der einzelnen Stammzellquellen sowie ihrer Potenziale für die Medizin. Ein weiteres Themengebiet sind Stammzelltherapien und die mit Stammzellen behandelten Krankheiten. "Stammzellen versprechen aufgrund ihres hohen regenerativen Potenzials völlig neuartige Behandlungsmethoden", erläutert Schwemmer. „Bei der Regenerativen Medizin geht es nicht darum, die Symptome einer Krankheit zu bekämpfen, sondern vielmehr um "Regeneration statt Reparatur", das bedeutet "Wiederherstellung der Funktion."

Damit stets die aktuellsten Entwicklungen berücksichtigt werden, bietet das Portal www.diestammzelle.de Wissenschaftlern, Klinikern und Unternehmen aus allen Bereichen ein breites Forum, aktuelle Studien und Therapieverfahren einzubringen. Die unterschiedlichen Artikel werden von der GRM redaktionell betreut und allgemein verständlich aufbereitet.

Ein Glossar, welches dem aktuellen Stand stets angepasst wird, bietet die Möglichkeit, sich kurz und bündig über die gängigsten Begriffe zu informieren.

Dieses Portal ist als eine interaktive Plattform konzipiert, die sich täglich dem aktuellen Stand anpasst. Ein "Thema der Woche" wird die brisantesten Themen umfassend darstellen und beleuchten.

Fragen zu diesem Themengebiet können eingereicht und von uns an die zuständigen Experten weitergeleitet werden.

Wir freuen uns auf eine aktive und konstruktive Unterstützung, um das zukunftsweisende Gebiet der Regenerativen Medizin auch in der breiten Öffentlichkeit noch besser zu verankern und um Missverständnisse - wie beispielsweise falsche und verfrühte Heilsversprechen - durch bessere Aufklärung zu vermeiden.

Deutsche Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V.
Laubestraße 34, 60594 Frankfurt am Main
www.gesellschaft-regenerative-medizin.de 

Ulrike Schwemmer, 1. Vorsitzende
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Gundula Hoffmann, Assistentin des Vorstands
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