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Montag, 16. Juli 2018

 

Ethikkommission

Übergreifendes Ziel der Ethikkommissionen ist die Beurteilung von Forschungsvorhaben, die an Lebewesen durchgeführt werden, aus ethischer, rechtlicher und sozialer Sicht sowie der Schutz des Individuums vor den Folgen der (klinischen) Forschung. Die Ethikkommissionen werden nach Landesrecht gebildet und sind zum Patientenschutz gesetzlich vorgeschrieben (z. B. nach Arzneimittelgesetz) sowie behördlich registriert.

Sie setzen sich in der Regel aus Medizinern, Naturwissenschaftlern, Juristen und Theologen zusammen. Die Ethikkommission erstellt ein schriftliches Votum für oder gegen das beantragte Forschungsvorhaben. Dieses Verfahren ist beispielsweise für jede klinische Prüfung gesetzlich vorgeschrieben. Fällt das Votum positiv aus und genehmigt auch die zuständige Bundesoberbehörde auf Antrag des Sponsors die Studiendurchführung, kann mit der Studie begonnen werden. Ethikkommissionen gehen hauptsächlich auf die revidierte Deklaration von Helsinki des Weltärztebundes von 1975 zurück.

 

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